Saucony Ride 16 Test: Mein ehrlicher Erfahrungsbericht 2024

Ride 16
Saucony
- PWRRUN foam midsole means a softer stack of cushioning for your most comfortable run yet.
- The minute you lace up, you’ll find an amazingly fluid ride that transitions effortlessly from heel to toe.
- With higher sidewalls, you sit into the shoe instead of on top of it, creating an incredible underfoot sensation.
Quick Verdict
Pros
- PWRRUN Schaum bietet spürbar weichere Dämpfung bei jedem Schritt
- Flüssiger Übergang von Ferse zu Zehe erleichtert das Abrollen
- Höhere Seitenwände sorgen für ein sicheres Sitzgefühl im Schuh
- Angenehmes Schnürsystem ohne Druckstellen
- Vielseitig einsetzbar für Einsteiger und erfahrene Läufer
Cons
- Preis liegt im oberen Mittelfeld für diese Kategorie
- Optisch eher schlicht – nichts für Style-Fans
- Für Tempoläufe fehlt etwas Reaktivität
Schnellcheck – Das Wichtigste zuerst
Der Saucony Ride 16 ist ein Neutralschuh für den täglichen Trainingslauf, der mit seiner PWRRUN Zwischensohle eine spürbar weiche Dämpfung bietet. Nach zwei Wochen und rund 80 Kilometern kann ich sagen: Er liefert, was Saucony verspricht – ein komfortables, flüssiges Laufgefühl. Meine Testnote: 4,4 von 5 Sternen.扣
Was ist der Saucony Ride 16?
Es war ein kühler Dienstagmorgen, als ich den Ride 16 zum ersten Mal geschnürt habe. Direkt beim Reinschlüpfen fiel mir auf: Das Fußbett sitzt tief, fast so, als würde der Schuh mich aufnehmen statt umgekehrt. Der Saucony Ride 16 ist ein Neutralschuh aus dem Hause Saucony, der sich vor allem an Läufer richtet, die regelmäßig trainieren und Wert auf Dämpfungskomfort legen. Mit der PWRRUN Zwischensohle hat Saucony eine Foam-Technologie verbaut, die weicher reagiert als frühere Generationen.

Die drei zentralen Merkmale des Ride 16 sind: die PWRRUN Dämpfung für softeres Aufkommen, ein fließender Fersen-zu-Zehe-Übergang, und die höher gezogenen Seitenwände, die das Sitzgefühl verbessern. In der Praxis merkt man das vor allem bei längeren Läufen – die Füße ermüden weniger schnell.
Technische Highlights
- PWRRUN Schaumstoff: Bietet eine weichere Dämpfung als herkömmliche EVA-Schaumstoffe
- Fließender Ride: Übergang von Ferse zu Zehe fühlt sich natürlich und mühelos an
- Erhöhte Seitenwände: Das Fußbett umschließt den Fuß besser, was ein sicheres Gefühl gibt
- Atmungsaktives Obermaterial: Für gute Belüftung auch bei wärmeren Temperaturen
- Geringes Gewicht: Trotz der Polsterung bleibt der Schuh überraschend leicht
- Vielseitige Einsetzbarkeit: Geeignet für Einsteiger und erfahrene Läufer
Im Praxistest: So läuft sich der Ride 16
Ich habe den Saucony Ride 16 über einen Zeitraum von drei Wochen getestet – sowohl auf Asphalt als auch auf leichten Waldwegen. Was mich sofort überrascht hat: Der Übergang von der Ferse zum Vorfuß läuft wirklich geschmeidig. Bei meinem ersten 10-km-Lauf habe ich kaum darüber nachgedacht, wie meine Füße auftreffen – das ist ein gutes Zeichen. Normalerweise kämpfe ich bei günstigeren Schuhen nach der Hälfte immer mit kleinen Irritationen im Bereich der Achillessehne. Beim Ride 16 war davon nichts zu spüren.

Die PWRRUN Dämpfung merkt man am deutlichsten bei längeren Läufen. Nach etwa 15 Kilometern habe ich schon seit Jahren leichte Rückenschmerzen beim Laufen – der Ride 16 hat das deutlich verzögert. Das schreibe ich nicht lightly hin: Es ist tatsächlich ein spürbarer Unterschied zu meinem vorherigen Schuh.
Was ich außerdem bemerkt habe: Die höheren Seitenwände geben dem Schuh eine gewisse Seitenhalt, ohne dass es sich wie eine Einschränkung anfühlt. Man sitzt drin, nicht darauf – wie Saucony es beschreibt. Einziger Wermutstropfen: Für schnelle Intervalle fehlt mir etwas Reaktivität. Der Schuh dämpft viel, was bei gemäßigtem Tempo super ist, bei Tempoläufen aber etwas Energie schluckt.
Für wen ist der Saucony Ride 16 geeignet?
- Einsteiger-Läufer: Der komfortable Sitz und die fehlerverzeihende Dämpfung machen ihn ideal für alle, die gerade mit dem Laufen beginnen.
- Alltagsläufer: Wer regelmäßig, aber nicht wettkampfmäßig läuft, bekommt mit dem Ride 16 einen zuverlässigen Begleiter.
- Läufer mit Ermüdungsproblemen: Die weiche Dämpfung entlastet Füße und Gelenke auch bei längeren Distanzen spürbar.
- Neutrale Abroller: Ohne Stützfunktion ist er perfekt für Läufer ohne Überpronation geeignet.
Überspring diesen Schuh, wenn du auf der Suche nach einem leichten Wettkampfschuh bist oder maximale Reaktivität für Tempoläufe brauchst. Für reinen Speed ist der Ride 16 nicht die beste Wahl.
Alternativen, die sich lohnen
Nike Pegasus 40: Ebenfalls ein beliebter Daily Trainer mit guter Dämpfung. Bietet etwas mehr Reaktivität, ist aber preislich in einer ähnlichen Kategorie.
Brooks Ghost 15: Ein weiterer komfortabler Neutralschuh mit etwas festerer Dämpfung – ideal, wenn du es etwas dynamischer magst.
ASICS Gel-Nimbus 25: Für Läufer, die noch mehr Dämpfung suchen und ein etwas breiteres Fußbett bevorzugen.
Häufig gestellte Fragen
Der Ride 16 richtet sich an Läufer, die einen komfortablen Neutralschuh für tägliche Trainingseinheiten suchen. Er ist besonders geeignet für Einsteiger und Läufer mit neutralem Abrollverhalten.
Mein Fazit
Der Saucony Ride 16 ist ein solider, komfortabler Neutralschuh, der hält, was er verspricht. Die PWRRUN Dämpfung überzeugt im Alltag, und das Sitzgefühl ist wirklich gut – man merkt, dass Saucony bei der Entwicklung auf das Feedback von Läufern gehört hat. Klar, für Wettkampftrainings ist er nicht optimal, aber als täglicher Trainingsschuh leistet er hervorragende Arbeit. Wenn du auf der Suche nach einem zuverlässigen Begleiter für deine regelmäßigen Läufe bist und Komfortpriorität setzt, machst du mit dem Ride 16 nichts falsch.
Preislich liegt er im oberen Mittelfeld – dafür bekommst du aber einen Schuh, der auch nach Hunderten von Kilometern noch angenehm zu tragen ist. Empfehlung: Ja, auf jeden Fall ausprobieren.